Über mich...

21.07.18

Über mich – eine kurze Biographie

Ich wurde in Günzburg, Deutschland am 27. Juni 1965 geboren; einem Sonntag. Es wird behauptet, dass am Sonntag geboren zu sein, Glück bringt. Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückschaue, kann ich das nur bestätigen.

Mein Vater arbeitete als Lehrer und da er mit seiner Karriere grade erst begann als ich geboren wurde, sind wir fast jährlich innerhalb Deutschlands bzw. Bayerns umgezogen. Er wollte auch gern im Ausland unterrichten; und als es ihm angeboten wurde, nahm er es an und die ganze Familie ging mit ihm.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch zwei Brüder; der eine ein Jahr nach mir geboren, der andere fünf Jahre nach mir. Ich liebte sie (und auch jetzt noch, obwohl die Verbindung zwischen uns als Erwachsene nicht mehr so eng ist) – ich kümmerte mich um sie, als wären es meine Kinder. Meine Mutter war deswegen etwas stolz auf mich und ich machte es gerne. Ich habe sehr schöne Erinnerung an diese frühe Kinderzeit.

So gingen wir 1976 nach Papua Neu Guinea (PNG). Meine Familie blieb dort für fünf Jahre, mit einem acht wöchigen Zwischenaufenthalt in Deutschland nach drei Jahren. Da die Schule in PNG nur bis zur 6. Klasse vorgesehen war, ging ich, und ein Jahr später der ältere der beiden Brüder, nach Australien auf ein Internat für drei Jahre. Diese Schule hatte einen deutschen Schulzweig eingegliedert; so konnten wir nach deutschem Lehrplan lernen. Dies würde es uns leichter machen, wenn wir wieder in die Heimat zurückkehrten.
Da der deutsche Zweig in der australischen Schule integriert war, hatten wir die Möglichkeit Englisch wie eine Muttersprache zu lernen; ich hatte mit dem Englischlernen schon in dem Jahr, bevor wir ins Ausland gingen, begonnen. Durch unser Zusammensein mit den australischen Schülern war es uns möglich mehr zu lernen als bloß die Sprache und was durch normale Unterrichtsstunden geboten wird. Diese Zeit in Australien war der eigentliche Anfang meines künstlerischen und schriftstellerischen Schaffens. Ich hatte auch Freunde dort, aber als wir älter wurden und ich das Land verließ, brach die Verbindung ab.

Im letzten Auslandsjahr wurde die Schule geschlossen – so mussten mein Bruder und ich in eine andere gehen. Zur Auswahl standen Internate in Deutschland, eine in Singapur und eine in Tokio, Japan. Meine Eltern suchten Tokio für uns aus. Dies war eine weitere großartige Chance für uns eine komplett andere Kultur kennen zu lernen und wir hatten Freude daran. Ich habe aber bloß einige Worte in Japanisch gelernt.
An dieser Schule, die auch nach einem deutschen Lehrplan vorging aber mit einem Focus auf Sprachen und nicht mathematisch-naturwissenschaftlich wie die vorherigen, lernte ich die Basis von Französisch (zwei Jahre auf einmal, da ich mit dem zweiten Unterrichtsjahr anfangen musste) zusätzlich zu Latein, welches ich schon in Australien begonnen hatte zu lernen, genauso wie Englisch.

Dies war eine gute Basis für meine Sprachenfertigkeit; aber wie es das Leben so mit sich bringt, habe ich das alles fast vergessen und kaum verwendet, als ich die Schule verließ; bis auf Englisch. Ich lese weiterhin Bücher in dieser Sprache, hauptsächlich Science Fiction. Zurückblickend kann ich sagen ich war (und bin es noch, wenn es die Zeit erlaubt) ein „Bücherwurm“.

Nach der Schule ging ich zur Universität. Nach drei Semestern Frühgeschichte (Ich hatte dort auch die Möglichkeit and Ausgrabungen teilzunehmen.) heiratete ich und mein erstes Kind, ein Sohn, wurde geboren.

Jetzt drehte sich mein Leben um meine eigene kleine Familie, zu der ich zwei Jahre später noch eine Tochter bekam. Erst als diese Kinder fast so alt waren das Zuhause zu verlassen, fand ich die Zeit und Motivation wieder zu meinen Kindheits- und Teenager-Zeiten des Lernens und Experimentierens mit meinen Talenten zurückzukehren.

Ich war immer interessiert an Kunst (zeichnen und Dinge mit den Händen zu formen) und dem Formulieren meiner Gedanken mit Worten, so dass ich damit wieder anfing.

So wie die Technik allgemein sich weiterentwickelte, und mein Mann derjenige war, der immer versuchte auf dem neusten Stand zu bleiben, hatte ich auch recht früh die Möglichkeit, einen Computer zu benutzen; beließ es aber bei den Basisanwendungen. Meine englischen Sprachfähigkeiten kamen mir hier zugute. Und dies war ausreichend, um wieder in Kontakt mit Freunden überall auf der Welt zu treten und neue hinzuzugewinnen und meine Arbeiten als Erstes mit ihnen zu teilen.

Im Jahr 2008 wurde an meinem Wohnort ein Kunstverein gegründet. Ich war einer der Gründungmitglieder und wir machen alle ganz unterschiedliche Sachen. Wir unterstützen uns gegenseitig und haben so die Möglichkeit, unsere Werke einem größeren Publikum zu zeigen; und vor allem für mich nicht nur über das Internet.

Dort wurde ich auch dazu ermuntert, meine Kunst und mein Schreiben nicht nur für mich zu machen. Dies war auch einer der Gründe warum ich jetzt einer meiner Geschichte als Buch habe drucken lassen; sowohl in dem englischen Original als auch in der deutschen Übersetzung für die, die kein Englisch lesen können. Ich habe weitere Bücher geplant, aber ob die in beiden Sprachversionen verfügbar sein werden, weiß ich jetzt noch nicht.

So mache ich nun weiter mit meinem künstlerischen Schaffen mit leicht veränderten Beweggründen; ich lerne immer weiter dazu, baue meine Kenntnisse aus und teile diese.

Damit meine Werke einem breiterem Publikum vorgestellt werden können, wurde diese Webseite kreiert.
Sie wird in unregelmäßigen Abständen ergänzt werden, je nach dem, wie ich mit neuen Sachen fertig werde.
Ich hatte durch den Kunstclub auch schon die Möglichkeit einer ersten Ausstellung meiner Werke. Hier eine Impression meiner Ecke in Dezember 2008:

Ertse Austellung - Kunstclub - Dezember 2008
Im März 2009 hatten wir eine weitere Ausstellung, aber es stehen noch keine Fotos zur Verfügung.


Genieße den Besuch. ^^